Der Weg zum eigenen Glück - Negative Erfahrungen positiv nutzen

 

Glücklich zu sein sollte eigentlich das sein, worauf es im Leben ankommt. Viel Geld erleichtert vielleicht gewisse Dinge. Doch Geld kann Dir niemals Glück und Vollkommenheit schenken.
Du selbst hast die Wahl, ob Du dein Leben in die Hand nimmst.

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Wieso bin ich nicht glücklich oder zufrieden?

Früher habe ich mich auch immer ungerecht behandelt oder nicht entsprechend wertgeschätzt gefühlt. Ich war die, die Überraschungen oder Nettigkeiten für andere geplant hat, aber selbst gar nichts zurück bekam. Heute weiß ich, es war ein Irrglaube. Ich habe es einfach nur nicht gesehen.

Ich hatte unbewusst einen fixierten Grundsatz verinnerlicht:

“Das ist mir gegenüber ungerecht“


Diese Grundsätze stehen uns oft im Weg, um zu erkennen, dass uns doch viel Positives und Liebevolles umgibt.
Verabschiede Dich daher von deinen inneren Grundsätzen, die Du Dir irgendwann mal zu Herzen genommen hast. Lass sie einfach los, denn sie sollen den Leben nicht weiter bestimmen.

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Negative Erfahrungen sind Bestandteil des Lebens

Uns allen sind irgendwann mal negative Erfahrungen widerfahren. Dem einen mehr dem anderen weniger. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob es krasse Erfahrungen waren oder Erfahrungen, die man als gar nicht so schlimm abtun könnte. Es ist wichtig, was für eine Rolle es für Dich spielt und inwieweit es Dich heute noch beeinflusst.

Wie erkennst Du dinge, die Dich geprägt haben?

Nimm Dir einen Moment Zeit für Dich und gehe Schritt für Schritt Deine Lebenslinie zurück. Du kannst es in Gedanken machen oder Dir aufschreiben oder zeichnen.
Jedes Jahr ist irgendwas passiert. Frage Dich genau was es war und wie Du Dich dabei gefühlt hast.
Tauche allerdings nicht wieder in dieses Gefühl hinein. Beobachte einfach nur was Du wann gefühlt hast.


Waren diese Empfindungen Angst, Wut, Trauer oder Machtlosigkeit?
Warum hast Du so empfunden?

Wenn Du Dich auf diese kleine Übung einlässt, kannst Du tatsächlich wahrnehmen, was Dich noch nachhaltig bewegt beziehungsweise beeinträchtigt.

Bei mir hat es auch funktioniert, obwohl ich von Natur aus solchen Dingen eigentlich skeptisch gegenüber war.
Ich weiß nun wo meine Verlustangst herkommt. Seit ich das weiß, fällt es mir leichter loszulassen und anderen wieder zu vertrauen.
Auch hatte ich früher einen sehr stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Gerechtigkeit ist schon eine feine Sache, aber es gibt eben Dinge im Leben die sind ungerecht und wir können meist nichts daran ändern.

c by  @itsmiki5

Bewerte die Situation nun positiv und neu

Mache Dir klar, warum Du so empfunden hast und fange an diese Erfahrung neu zu werten.
Ja, richtig! Neu einordnen. Denn jede Erfahrung, die wir in unserem Leben machen ist wertvoll.

Wertvoll, weil nichts ohne Grund passiert. Aus jeder Erfahrung können wir etwas Positives mitnehmen. Klingt erstmal komisch, aber auch bei mir hat es funktioniert.


Angenommen Du hast einen nahestehenden Menschen verloren. Diese Erfahrung ist erstmal traurig, doch ich für meinen Teil habe aus dieser Erfahrung gelernt, dass das Leben ein großes Geschenk ist, was allerdings endlich ist. Deshalb sollten wir es wertschätzen und unsere Zeit nicht mit negativen Gedanken verschwenden. Schon gar nicht sollten wir das tun, was Andere vielleicht von uns erwarten.

Vielmehr sollten wir in uns hineinhören. Erstaunlicherweise sagt einem der Körper genau, was gut für ihn ist. Wir müssen nur lernen ihn besser wahrzunehmen. Anhand von Meditation kann das ganz gut funktionieren.

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Nimm diese Erfahrungen an und Hör’ auf Dich zu bemitleiden

Sobald Du die Erfahrungen, die Dich negativ beeinflusst haben, annimmst und akzeptierst, kannst Du auch wirklich loslassen.
Am Beispiel eines Menschen, der warum auch immer nicht mehr Teil unseres Lebens ist oder sein möchte, kannst Du erkennen, dass es dennoch weitergeht. Du kannst loslassen und Dir sagen, dass dies ein Teil Deiner Vergangenheit ist, den Du anerkennst, Dich davon aber nicht mehr dominieren lässt. Heute ist jetzt! Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern, aber Du kannst entscheiden, ob Du Dich davon heute noch negativ beeinflussen lässt.

Heute bin ich zum Beispiel dankbar dafür, dass dieser Mensch in meinem Leben war und zum Teil auch gewisse Dinge von mir geprägt hat. Es erfüllt mich mittlerweile mit Stolz an diesen Menschen zu denken und immer weniger mit Trauer.

Es klingt alles super esoterisch, aber es funktioniert tatsächlich.
Ich habe eine Art Bulletjournal, in dem ich gewisse Dinge aufschreibe. Aufschreiben oder Zeichnen verdeutlicht immer sehr schön und bleibt besser im Gedächtnis.

Es gibt auch noch weitere Beispiel, die ich nun aufführen könnte, aber alle Erfahrungen, die ich früher rückblickend als ungerecht empfand, kann ich heute anders werten. Was Ungerechtigkeit angeht, so habe ich heute einen gut ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, was mich auch zu einem ehrlichen und direkten Menschen hat werden lassen.

Ich kann und möchte niemandem etwas vorspielen und stehe zu meinen Stärken und Schwächen. Genauso gibt es auch Menschen, mit denen ich nicht gut kann. Diesen Menschen könnte und möchte ich auch nicht vorspielen wie gerne ich sie habe, weil es schlichtweg nicht stimmt.

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Nur Du hast die macht über Dich - niemand sonst!

All diese Erfahrungen hinterlassen bei uns etwas und ohne sie wären wir heute womöglich nicht die Person, die wir sind. Achtung! Ich sage nicht, dass es okay war, wenn Dir jemand Leid zugefügt hat, ich sage nur, dass man diese Erfahrung anerkennen und entsprechen “Positivieren” kann.


Sich von der Vergangenheit runterziehen zu lassen ist einfach nicht hilfreich, weil Du es nicht ändern kannst. Echt trivial, aber man muss erstmal darauf kommen. Nur wer positiv in die Zukunft blickt, dem werden auch positive Dinge widerfahren. Daran glaube ich zumindest ganz fest.