Loslassen - Was helfen kann

 
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“Du musst einfach mal loslassen” … wie oft hört man diesen Tipp, wenn einen etwas ärgert oder man trauert. Loslassen klingt total gut und wird von Außenstehenden so schnell geraten. Aus dieser Perspektive leicht, doch sie wissen beziehungsweise können gar nicht wissen, was man durchmacht, wenn sie nicht auch schon einmal eine solche Situation durchlebt haben. (

(Post auch als Podcast konsumierbar ;) )

Man selbst weiß ja auch, dass man besser loslassen sollte, wenn zum Beispiel eine gewisse Situation, bestimmte Menschen oder eine Tatsache einen belastet. Emotionen und Rationalität sind eben zwei Paar Schuhe, was auch nicht unbedingt schlecht ist.

Manchmal dauert es einfach seine Zeit und das ist auch gut so. Jeder Mensch ist anders und geht anders mit bestimmten Situationen um. Ich bin zum Beispiel eine Person, der Loslassen manchmal einfach total schwer fällt. Sei es von bestimmten zwischenmenschlichen Situationen, von Dingen wie sie eben sind oder auch von Menschen.

Diesen Post schreibe ich, weil ich glaube, dass es vielen Menschen so ergeht. Jeder möchte am liebsten total cool, gechillt und entspannt sein. Doch ich bin mal ganz ehrlich: Die wenigsten sind es wirklich.
Doch das Gute daran ist, man kann es üben und sich dahin entwickeln.

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Am eigenen Leib spüre ich, dass es geht. An dieser Erfahrung möchte ich Dich in diesem doch sehr persönlichen Post teilhaben lassen, weil ich im letzten Jahr gemerkt habe, dass ich nicht die einzige bin, der bestimmte Dinge widerfahren sind.

Nimm Dir die Zeit

Wenn etwas passiert, dass Dich aus der Bahn wirft , dann nimm Dir die Zeit, die Du brauchst um diese erstmal sacken zu lassen. Egal wie lange es dauert. Das hängt auch immer von der Situation ab. Dabei ist es völlig egal wie andere diese Situation einschätzen und der Meinung sind, man müsse mittlerweile drüber hinweg sein.

Versuche es einzuordnen

Wichtig ist dann, dass Du Dich von dieser Emotion nicht komplett beherrschen lässt. Sie ist da, doch versuche sie realistisch einzuordnen. Das ist nicht leicht und klappt nicht sofort, daher trifft hier der schöne Satz “Übung macht den Meister” vollst zu.

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Akzeptiere es

Konzentriere Dich auf die Gegenwart und die Zukunft, denn die Vergangenheit kann niemand mehr ändern. Niemand! Klingt auch wieder super leicht und ist wahre Übung, doch hilft ungemein.
Gewisse Dinge bleiben wie sie sind.

Ein Mensch hat sich aus deinem Leben verabschiedet? Es klingt hart, aber er wird nie wieder kommen. Konzentriere Dich daher auf Dich, deine Gegenwart und Deine Zukunft.
Überlege Dir, welche positiven Dinge Du in deinem Leben hast und was Dir Freude bereitet. Du wirst nach einiger Zeit merken, dass es da schon einige Dinge gibt.

Auch das hört sich jetzt super leicht an, doch erfordert einiges an Disziplin. Du kannst es aber schaffen.
Ich könnte Dir jetzt noch eine Floskel um die Ohren hauen “Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen”… (okay sorry, schon passiert).

Es ist menschlich sich an der Vergangenheit festzubeißen, doch es hilft uns so gar nicht. Sorry!
Das Gegenteil ist hier leider der Fall. Je mehr wir der Vergangenheit hinterhertrauern, desto trauriger werden wir und fühlen uns hilflos. Natürlich fühlt man sich hilflos, eben weil man es nicht ändern kann.

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Zukunft - Yay! Ich freue mich auf Dich

Doch hier kommen nun die guten Nachrichten: Deine Zukunft kannst Du gestallten! Situationen oder Beziehungen, die Dich einengen kannst Du verlassen. Dich auf Menschen und Dinge konzentrieren, die Dich glücklich machen. Das gilt im privaten, so wie im beruflichen. Den meisten Menschen, die unzufrieden mit ihrem Job sind, fehlt nur meist der Mut.

Oft ist es auch so, dass man gar nicht sieht wie gut man es eigentlich hat. Hier kann es wirklich mal helfen sich aufzuschreiben wofür man dankbar ist und was eigentlich gut läuft.Sich eben auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren.
Stellt man dennoch fest, dass einen vielleicht der Job oder eine Person so unglücklich macht, dann muss man eben den Mut aufbringen zu gehen oder seinen Abstand dazu gewinnen. Diese beiden Optionen hat man. Es liegt also wirklich an einem selbst, welchen Weg man geht.

Ich hoffe dieser kleine Post hat Dir ein paar Anregungen gegeben, um entspannter und gelassener mit bestimmten Situationen umzugehen beziehungsweise dieses langsam zu erlernen.

In einer Welt wie dieser, die sich so schnell dreht, kommen wir oftmals nicht mit. Umso wichtiger ist es dann achtsamer mit uns umzugehen und sich darauf zu konzentrieren, worauf es wirklich im Leben ankommt.
Das Leben kann einfach zu kurz sein und ist endlich, weshalb wir es so gut nutzen sollten, wie es geht.

Alles Liebe, Sandra