Mehr Zeit haben und entspannter sein - ganz easy

 
unsplasjh /  @icons8

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Zu wenig Zeit. Hat man dann mal Zeit, schafft man doch nicht alles und ist irgendwie deprimiert. Kennt man Vielleicht, oder? Doch auch dieses Problem ist hausgemacht.

Mal wieder auch als Podcast auf die Ohren


Vielleicht kommt Dir das ja bekannt vor. Endlich mal ein freier Tag und eine ganze menge Pläne, was man machen könnte, sollte oder muss. Am Ende des Tages kommt dann die Ernüchterung oder gar Enttäuschung. “Da hatte ich schon mal die Zeit und habe kaum etwas geschafft”.

So ging es mir vor nicht allzu langer Zeit auch. Doch irgendwann hat es Klick gemacht. Ich habe mir mal überlegt, ob das, was ich alles machen oder schaffen wollte wirklich in einen ganzen Tag hinein passt. Das tat es nicht!

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MULTITASKING - WTF!

Wir wollen heutzutage möglichst effektiv sein und so viel wie möglich schaffen. Das Ganze dann am Besten so effizient wie möglich. Hier wurde irgendwann mal die Annahme geboren, der Mensch sei “multitaskingfähig”, was durch Studien zwar schon widerlegt wurde, doch dennoch ist es in den meisten Köpfen noch tief verankert.
Wir können nicht mehrere Sachen gleichzeitig erledigen. Versuchen kann man es doch darunter wird die Qualität leiden, dessen was wir erledigt haben wollen. Viel eklatanter noch, wir verlernen es uns zu konzentrieren, weil wir unser Gehirn einfach überfordern.

*unspkash /  @creativeexchange

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Die richtige Planung

Es ist auch hier eigentlich ziemlich einfach. So einfach, dass ich heute überhaupt nicht verstehe, warum ich meine Zeit bisher so falsch eingeschätzt und dementsprechend eingeteilt habe, was dann in Stress und Erschöpfung endete.

Man nimmt sich häufig zu viel vor und will dann “mal eben, schnell, kurz noch…” Dieses oder Jenes erledigen.
Genau hier liegt der Hund begraben. Diese soften Worte sollten aus dem Wortschatz gestrichen werden.
Beobachtet man, wie viel Zeit bestimmte Dinge beanspruchen, wie zum Beispiel mal eben schnell einkaufen, merkt man erst wie sehr man sich verschätzt hat.

Weniger ist eben mehr und endet nicht in Stress und Erschöpfung.

Tipp:
Wenn Dir das schwierig erscheint, dann baue Puffer in deine Tagesplanung ein. Es hilft auch ungemein sich am Ende des Tages dafür zu feiern, was man alles geschafft hat und sich nicht darauf zu fokussieren, was man wieder nicht geschafft hat.
Positiv bleiben!

Wichtig ist auch, dass man Prioritäten setzt, sollte man doch wirklich viel vor der Brust haben.

unsplash

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Die macht der Sprache

Auch die Sprache, die wir oft unbewusst wählen hat einen Einfluss darauf wie sehr wir uns stressen.
Es ist ein erheblicher Unterschied, ob ich mir selbst sage ich muss nachher noch einkaufen gehen oder ich mir sage ich werde nachher noch einkaufen gehen.
Ich muss macht Druck. Ich werde hingegen ist positiv und kraftvoller ohne jedwede Anstrengung.

Wenn man erstmal darauf achtet, wird einem bewusst welche Macht die Worte haben, die wir wählen,

Der Schlüssel zur Entspannung

Wenn wir also unsere Zeit richtig planen und uns nicht zu viel aufbürden oder aufbrummen lassen, dann schaffen wir auch genau das, was wir schaffen können.

Der rasante Fortschritt der Technik hat es uns vergessen lassen auf unseren Körper zu hören. Wir haben verlernt, dass wir auch mal eine Pause machen sollten und vor allem wie wir Pausen machen. Nichtstun können viele Menschen einfach nicht mehr. Sofort wird das Handy gezückt und in der Timeline gescrollt.

conscious hamburg


Wir sind von Natur aus nicht so ausgelegt, dass wir permanent in Action sind. Wir sind und bleiben Menschen. Keine Maschinen.

Wer sich ab und an Pausen nimmt. Am Besten tatsächlich nach 90 Minuten für nur 5 Minuten ist letztendlich viel effektiver und konzentrierter.

Ich hoffe dieser kleine Beitrag hat Dir etwas geholfen Dich vielleicht zu reflektieren oder Dich darin bestärkt künftig mal bestimmte Verhaltensweisen zu beobachten. Wenn dem so ist, dann freue ich mich wahnsinnig, wenn Du diesen Beitrag teilst oder auch einen kleinen Kommentar hier oder auf Instagram da lässt.

Namasté & Liebe Grüße, Sandra