(Mode)Konsum und soziale Medien – Bleib Dir treu.

 

Heute brennt mir ein Thema unter den Nägeln, das etwas selbstReflexion beinhaltet, aber auch leicht sozialkritisch ist.
Es geht um unser ewiges Streben nach Vollkommenheit. damit einher auch mit unserem Konsumverhalten und unserem Verhältnis zu sozialen Medien.
 

Irgendwie glaube ich, dass der Mensch heutzutage echt ein massives und vor Allem unnötiges Problem hat. Davon will ich mich selbst auch nicht ausnehmen.
 


Wie unsere bedürfnisse geweckt werden
 

Gerade was Modekonsum oder generell Konsum angeht, bekommen wir immer mehr geboten und wollen dann auch immer mehr davon haben, um angesagt zu sein oder besser gesagt mithalten zu können.

Es ist ja auch echt schwierig.  Soziale Medien gewinnen immer mehr an Bedeutung und prägen unseren Alltag. Manchmal ohne, dass es uns bewusst ist. 
Wir sehen nur noch schöne Menschen, die uns an ihrem stylischen und coolen Leben teilhaben lassen.

Accounts werden entfolgt, wenn die Bilder im Feed nicht stimmig sind oder gar unprofessionell wirken.
Jeder will heutzutage „Influencer“ sein. Eben weil man dann so cool ist.

 *der Postillon

*der Postillon

Die Welt ist leider nicht rosa-rot oder bunt

Glaubst Du denn wirklich, dass es denen immer gut geht und deren Leben einfach perfekt läuft?
 

Doch obwohl die meisten wissen, dass es nur Fassade ist, lassen sie sich dennoch davon beeinflussen oder gar einschüchtern.

Es ist vielleicht auch menschlich sich immer mit anderen zu vergleichen und zu gucken, was sie haben, das man gerne auch hätte oder wäre.
 

Das ist allerdings so gar nicht nachhaltig und erst recht nicht gesund für Dich selbst.
Du setzt Dich unnötig unter Druck und dann frag Dich mal wofür.

Etwa dafür wie andere einen sehen oder wie man nach Außen wirken möchte?
Bitte!  Das ist sowas von albern, oder?

Sind viele Follower und Kommentare (meist sind sie eh gekauft) echte Anerkennung dessen, was Du tust?
 

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Bleib Dir treu und konzentriere Dich auf Dich selbst
 

Sollen andere doch denken was sie wollen. Wichtig ist, dass Du selbst mit Dir im Reinen bist und vielleicht versuchst jeden Tag eine bessere und entspanntere Version Deiner selbst zu sein und das eben nur für Dich!

Das sollte man sich immer wieder vor Augen halten! Mitläufer gibt es viele. Wirklich authentische Menschen eher weniger.
Viele wirken so selbstbewusst und sind es im Real Life leider gar nicht. Gerade in der Bloggerszene.

 

Was das nun mit Mode & Stil zu tun hat


Meine persönliche Meinung: Eine ganze Menge!
Wirklichen Stil haben die Leute, die einfach ihr Ding machen und nicht darauf achten, was ankommen könnte, weil es bei anderen gut ankommt oder weil es derzeit im Trend ist.

Das ist wirklich cool und authentisch und lässt sich 1:1 auf Mode und Stil transferieren

Einen guten Stil hat man nicht durch viele Klamotten im Schrank, weil man alles kauft, was gerade angesagt ist.
Stil hat man, wenn man sich seinem Stil entsprechend kleidet und dafür braucht man nicht viele Teile.
Allerdings die Richtigen! Diese Teile lassen sich dann vielseitig kombinieren und mit Accessoires auch zu Hingucker-Outfits stylen.
Du hast dann tatsächlich mehr Stil als die Modepüppchen, die jeden Massentrend mitmachen.

Das ist nachhaltig und bringt einen weiteren Vorteil, denn es ist super einfach aus einem übersichtlichen Schrank ein passendes Outfit zu kreieren.

Nie wieder vor einem überfüllten Schrank stehen und das Gefühl zu haben, man habe nichts anzuziehen.
Das würde dann wieder den Teufelskreis auslösen -> kaufen -> nicht tragen -> kaufen....

Photo Credit: Unsplash @joshsrose

 

Lass Dich von anderen nicht beeinflussen!

 

1.  Viele Accounts sind ohnehin künstlich gewachsen!

Sprechen wir von Instagram und Co, bemühen sich sehr viele „Influencer“ um eine schnell wachsende und hohe Reichweite respektive Followerzahl. Damit man bloß schnell über 10.000 Follower hat und interessanter für Kooperationspartner ist.

Auf Instagram machen das leider unheimlich viele (egal welcher Nische sie angehören).
Ganz ehrlich schön blöd, wenn sich PR-Agenturen oder Unternehmen darauf einlassen.

Das muss man sich mal reinziehen, wie viele Accounts Follower über 10.000 oder sogar 40.000 haben.

Zum Vergleich: Der Hamburger Stadtteil Uhlenhorst hat knapp 18.000 Einwohner.  Ottensen 35.000 (eng besiedelt)

Also folgt wirklich ganz Uhlenhorst einem Influencer, der erst 400 Postings hat und gerade mal 1 Jahr und ein paar Monate auf der Plattform aktiv ist? (google doch mal „Bots“ oder „Socialinfluence“)

Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass mich das nicht ärgert und ich nicht auch schon mal Gedanken gespielt habe.
Ich bleibe dann aber doch lieber klein (oder wie andere sagen ein Niemand auf Instagram), eben weil es nicht fair ist und Geld kostet, dass ich lieber anders investiere.

 Photo Credit: @freestocks

Photo Credit: @freestocks

 

2.  Viele Influencer "faken" Kooperationen, damit sie interessanter wirken.

Bestellen, Fotos machen und wieder zurück schicken!
Das finde ich besonders übel, da der Transport unnötig CO2 ausstößt und die Unternehmen diese Kleidung dann oft nicht mehr anbieten oder auch vernichten.

 

3.  Ein „normaler Job“ ist sicherlich entspannter und das Geld kommt ohne Sorge rein

So wirklich viel Kohle verdienen die wenigsten mit Bloggen.
Wenn doch, dann arbeiten sie sicher deutlich mehr als 40 Stunden die Woche und haben nicht die Sicherheiten, die man im Angestelltenverhältnis hat.

Zudem ist ein zweites Standbein nicht verkehrt.
Ich zitiere da gerne eine Blogger-Bekannte (Cathy und Mehr YEAH in deinem Online Business)

„Was machen diese Mädels, wenn es Instagram von heute auf morgen nicht mehr gibt?“

Und das stimmt. Einige betreiben nicht mal einen Blog, sondern nur Instagram und wenn sie einen Blog haben, dann ist da kaum etwas los.

Ich habe es schon oft beobachtet, dass Influencer 40k+ auf Instagram haben auf Facebook aber nicht mal 100 Follower. Das passt doch nicht, oder?
 

 

Blick hinter die Fassade und bleib entspannt

 

Also mach Dich nicht verrückt und mach dein Ding. Guck nicht auf andere, sondern trage und mache was Dir gefällt.

Es braucht nicht viel um stylish zu sein. Es muss nur zu Dir passen.
Wenn Du deinen Stil gefunden hast, ist das schon mal die halbe Miete.
Hier gibt es auch einen kleinen Blogbeitrag dazu.

Anschließend reicht ein übersichtlicher Kleiderschrank mit guten Accessoires.

 

Wie ist Deine Meinung dazu?

Passiert es Dir auch ab und an mal, dass Dich soziale Medien ungewollt beeinflussen?