Nachhaltig im Alltag - 10 einfache Tipps, die einfach umzusetzen sind.

 
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Nachhaltigkeit im Alltag – Das kann jeder! zumindest ein bisschen behaupte ich. Vieles ist uns einfach nur nicht bewusst.

Heute gebe ich Dir kurz und knapp 10 Tipps, wie Du Deinen Alltag mühelos nachhaltigEr gestallten kannst.


Richtig! MÜHELOS – also ohne viel Aufwand.

 

1.       Versuch Plastik zu vermeiden! 
 

Ich zeige Dir, dass man Plastik vermeiden bzw. den Konsum einschränken kann:
 

  • Muss ich das Getränk wirklich mit Strohhalm trinken? Es gibt wiederverwendbare und biologisch abbaubare Alternativen*
    (könnte man auch immer dabei haben. Ein Caipi in der Katze geht also auch so)

  • PET-Flasche kaufen oder kann ich mir meine eigene Flasche ggf. überall nachfüllen ?
    (https://refill-deutschland.de/hamburg/ )

  • Frischhaltefolie / Gefrierbeutel - Es gibt Alternativen aus Papier oder Bienenwachs oder man nimmt gute alte Tupperdose, die zwar auch aus Kunststoff ist, aber jahrzehntelang wiederverwendet werden kann

  • Im Supermarkt Bananen, die eh eine Schale haben, oder andere Obst- und Gemüsesorten wirklich in den Plastikbeutel packen? (ich persönlich mach das nie, weil ich das Obst / Gemüse zu Hause eh wasche und putze.
    Aber auch hier gibt es wiederverwendbare Alternativen z.B.: Baumwollnetze.

  • Will ich die eingeschweißten Tomaten oder gehen auch die größeren Losen?

  • Der typische Coffe2Go - Nimm deinen eigenen Becher mit und lass Dir den Kaffee einfach einfüllen!
    Viele Unternehmen bieten mittlerweile auch schon Kaffeepfandbecher an - auch eine Alternative.

 
 
 

2.       So wenig Verpackungen und Umverpackungen wie möglich
 

Viele Kosmetika sind mehrfach unnötig umverpackt. Selbst Naturkosmetik. 

  • Schon mal darüber nachgedacht Duschgel und Shampoo durch Seife am Stück zu ersetzten?
    Meine eigene Erfahrung sagt: ,,Es geht!" - Die Auswahl ist groß.
    Achte dabei darauf, dass die Seife nicht unnötig verpackt ist. Geht mittlerweile in jedem Drogeriemarkt

  • Beim Kauf von Kosmetik kann man generell auf unnötige Verpackungen achten
    (das geht natürlich nicht immer, aber gut wenn das Bewusstsein schon mal da ist)

 
 
 

3.       Monatshygiene

  • Das geht jetzt nur an die Damen: schon mal über eine Menstruationstasse anstatt Tampons nachgedacht?
    Es ist nachhaltiger, gesünder und günstiger, da eine Tasse 10 – 15 Jahre hält.
    Manche finden schnell eine passende (Tassenfinder.de) andere können auch gerne mal ihren Frauenarzt konsultieren.

 


4.       MUNDHYGIENE
 

  • Es gibt mittlerweile Modelle, die biologisch abbaubar sind z.B. HYDROPHIL

  • Auch Zahnpasta gibt es mittlerweile umweltverträglich verpackt.

 
 
 


5.       Modekonsum
 

  • Kauf nur, wenn Du wirklich etwas brauchst.

  • Kannst Du Dir für einen bestimmten Anlass vielleicht etwas leihen?

  • Veranstalte Kleidertauschpartys

  • Kauf Secondhand (Schuhe kann man desinfizieren und Kleidung waschen - ist also nicht unhygienisch)

  • UPCYCLING - Wenn möglich versuch aus deinen Stücken etwas Neues zu kreieren

  • Wenn Du dennoch etwas Neues brauchst, dann kaufe fair und nachhaltig produziert

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6.       Mobilität
 

Welche Möglichkeiten habe ich tatsächlich um von A nach B zu gelangen?
 

  • Vielleicht kann man manchmal einfach auch das Fahrrad oder StadtRad nehmen anstatt das Auto

  • Die guten öffentlichen Verkehrsmittel. Sind es die 10 Minuten wert das Auto zu nehmen?

  • Ist die Bahn eine Alternative zum Flugzeug / Auto?

    • Ein kleines Beispiel: Muss man von Hamburg nach München wirklich fliegen?
      Die Bahn ist eigentlich genau so schnell, da der Münchner Hauptbahnhof schon mal im Zentrum liegt.
      Vom Flughafen muss man erstmal fahren und in Hamburg ist der Flughafen ja auch etwas außerhalb.

      Anmerkung: Ja, ich weiß in die USA gibt es keinen Fernreisebus... aber darum geht es ja auch nicht ;)

  • Gibt es in Deine Richtung vielleicht eine Mitfahrgelegenheit?

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7.       Kosmetik
 

  • Benötige ich wirklich so viele Cremes und Lotions? (z.B.: eine Nachtpflege ist oft nicht nötig)
    Meine Erfahrung, die mein Hautbild erheblich verbessert hat: WENIGER IST MEHR!

  • Wie oben schon erwähnt, kann man hier auf Verpackungen und Umverpackungen achten

  • Werfe einen Blick auf die Inhaltsstoffe und schau Dir genau an was das eigentlich ist.
    Die Website oder App von CodeCheck kann sehr hilfreich sein.

 

8.       Putzmittel - DIY
 

  • mühelos selbst herstellen – das geht ohne viel Aufwand (Bsp. mit dem Sauberkasten)
    Wir stellen regelmäßig unsere Putzmittel selbst her. OK, zugegeben, dass es doch eine der etwas umständlicheren Angelegenheiten ist. Allerdings macht es die Routine und dann geht es irgendwann ganz schnell.

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9.       Umgang mit Lebensmitteln
 

Nach wie vor werden noch zu viele Lebensmittel unnötig entsorgt.

  • Kauf nur ein, was Du auch wirklich brauchst. Es sei denn es hält sehr lange (Nudeln, Mehl usw.)

  • Achte auf die Herkunft der Lebensmittel - wie ist die Ökobilanz (Ja, ich gebe zu ich esse Avocados auch ab und an ganz gerne. Nur sollte man sich bewusst machen, welche Ökobilanz sie haben und vielleicht weniger häufiger zur Avocado greifen.

  • Versuche saisonal einzukaufen und zu kochen.
    Vielleicht entdeckst Du das ein oder andere neue Obst oder Gemüse für Dich

  • Essen vorm Wegwerfen retten und dabei noch Geldsparen - das kannst Du mit der TooGoodToGo-App:
    - Cafés, Restaurants. Bäckereien, etc. in Deiner Umgebung bieten Lebensmittel / Mahlzeiten an,
    die ohnehin zubereitet wurden und sonst weggeschmissen werden würden. -> WIN WIN, oder?

 

10.       MICROPLASTIK beim Wäschewaschen vermeiden


Beim Waschen von Kunstfasern (z.B.: Sport- und Funktionsbekleidung) brechen kleine Fasern ab und gelangen so ins Abwasser.
Sie können nicht von Waschmaschinen oder Kläranlagen gefiltert werden.
Demzufolge gelangen sie in Flüsse und Meere, wo sie weitere giftige Partikel anziehen.
So gelangen sie dann auch wieder in unseren Kreislauf / Nahrungskette. 

Der Guppyfriend Waschbeutel bietet hierfür eine Lösung:
Die entsprechende Wäsche einfach in den Beutel und ab in die Waschmaschine.
Anschließend die Fasern entsorgen... nicht in der Toilette runterspülen ;-)

Das geht nun wirklich sehr einfach - die Wäsche in den Waschbeutel (max. 60% befüllen) und ab in Maschine.
Der Waschbeutel kostet 30 EUR und das ist für so eine Innovation nicht zu viel.

Anmerkung:  Ich mache hier keine bezahlte Werbung. Ich habe ihn selbst gekauft und bin davon überzeugt.

 

Und was meinst Du? wAREM DIE tIPPS MIT VIEL aUFWAND VERBUNDEN?


Die Umwelt, Dein Körper und auch die nachfolgende Generation profitieren davon. Genial, oder?

Zugegeben vielleicht ist das mit dem Herstellen der eigenen Putzmittel doch etwas aufwendig, doch wenn man es mal gemacht hat und die Zutaten im Hause hat, ist es doch nicht so schlimm.
 

Niemand ist perfekt und es ist auch gar nicht schlimm, sich nicht immer 100%ig nachhaltig zu verhalten.
Es ist nur wichtig, dass ein Bewusstsein in diese Richtung wächst, indem man anfängt sich Gedanken
über unser Konsumverhalten und dessen Auswirkungen macht.
 

Wenn das schon mal der Fall ist, dann hast Du bereits einen guten Beitrag für Dich
und alle auf dieser Welt lebenden Menschen geleistet.
 



*Affiliate Links - Ich bekomme für meine Empfehlung ein kleine Provision, von der ich nicht reich werde, die aber diese für Dich kostenlose Arbeit etwas honoriert. Bisher habe ich damit noch keinen Cent verdient, könnte es theoretisch aber.